Was kann jede und jeder von uns unternehmen, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und sich fürs Klima zu engagieren? Im Rahmen der Klima- und Energie-Modellregionen, kurz KEM, werden in den fünf witus-Gemeinden zahlreiche Möglichkeiten zum Aktiv werden geboten. Seit April 2026 werden vom KEM-Team die elf Maßnahmen, die von den Gemeindevertretungen aus Bezau, Bizau, Mellau, Reuthe und Schnepfau in der Konzeptphase 2024/25 beschlossen wurden, nun Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt.
Die Schwerpunkte liegen dabei mit dem Projekt „Kleiner Daumen, große Wirkung“ auf den Kindergarten-Kindern genauso wie auf Öffentlichem Verkehr (ÖV) oder im Ausbau Erneuerbarer Energie. Auch im Tourismus, der in der Region einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor darstellt, werden Aktivitäten rund um die sanfte Mobilität gesetzt. Mit Bürgeraktivierungsworkshops zu den Themen Kompostieren, Dämmen oder Entsiegeln wird die Bevölkerung zur aktiven Mitwirkung eingebunden. Ein Botschafter:innenclub, bei dem alle Akteurinnen und Akteure automatisch Mitglied sind oder Interessenten sich einfach anmelden können, wird während der Laufzeit von KEM witus bis Ende 2027 ein starkes Miteinander aufbauen und somit auch das Bewusstsein für Klima und Umweltschutz nachhaltig prägen. Jedes Kilo CO2, das eingespart wird, hilft bei der Rettung unseres Klimas und Planeten.
Unterstützt wird KEM witus vom österreichischen Klima- und Energiefonds, getragen wird die Initiative von der Genossenschaft witus mit Obmann Stefan Meusburger und Geschäftsführerin Madeline Haug. Das Management für die unterschiedlichsten Projekte, Veranstaltungen und Maßnahmen liegt bei Margit Hinterholzer, die fachliche Unterstützung wird durch die KEM-QM-Beraterin Ariane Weifner vom Energieinstitut Vorarlberg sichergestellt.
Bezau, Bizau, Mellau, Reuthe und Schnepfau nutzen Stromspeicher, sparen Geld und sorgen sogar Blackouts vor
Eine neue Initiative feierte kürzlich ihren Start: Die fünf Gemeinden der KEM witus lancierten nämlich mit "Nachtstrom 2.0" ein Projekt rund um Stromspeicher-Module für Haushalte und KMU. Tagsüber wird selbst PV-produzierter oder günstig bezogener Strom gespeichert, nachts kann der Strom dann für alle Haushaltsgeräte, Licht oder zum Autoladen genutzt werden. Bei "Volle Power", so das Motto des gut besuchten Info-Abends im Mellauer Dorfsaal, wurden zudem weitere Energie-relevante Themen vorgestellt.
Die neue Klima- und Energie-Modellregion KEM witus setzt unterschiedliche Akzente im Bereich Erneuerbare Energie und Klimaschutz. Mit der Initiative "Nachtstrom 2.0" wird einerseits das Thema Energiegemeinschaften am Beispiel "Erneuerbare Energie Bregenzerwald" (EEB) präsentiert, andererseits wird die hochaktuelle Debatte rund um Stromspeicher auf die Haushalte in den fünf witus-Gemeinden Bezau, Bizau, Mellau, Reuthe und Schnepfau heruntergebrochen. Zudem gibts eine Speichergeräte-Förderung für alle, die in einer dieser fünf Wälder Gemeinden wohnen oder ihren Firmensitz haben. Die Informationen rund um dieses spannende Thema sind aber, wie der Besuch aus dem gesamten Bregenzerwald gezeigt hat, für alle interessant, die sich beim Stromverbrauch unabhängiger machen, für einen möglichen Blackout vorsorgen und Kosten einsparen wollen.
Das Projekt "Nachtstrom 2.0" sowie die Präsentation eines Stromspeichers wurden von EEB-Geschäftsführer Erich Reiner und KLIMACENT-Chef Patrick Domig vorgestellt, die Förder-Aktion wird von den beiden Initiativen sowie von KEM witus realisiert. Zudem gab es einen aufschlussreichen Überblick zur Energieautonomie des Landes durch den verantwortlichen Fachstellenleiter Christian Vögel, der auch einen Ausblick auf das Bidirektionale Laden (mit dem E-Auto als Stromspeicher) bot. Weiters gaben Verena Engstler und Ariane Weifner vom Energieinstitut Vorarlberg einen Überblick übers Energiesparen mit "Einfach Dämmen" sowie über Sanierung und Energiespartipps. Durchs Programm führte Margit Hinterholzer für die KEM witus. Zum Abschluss der Veranstaltung standen sämtliche Vortragende sowie Partner aus der Wirtschaft - die illwerke vkw mit Energieeffizienzexperte Andreas Vonblon sowie die Firmen Steurer Installationen und Energietechnik, speedPV und green-future) für Fragen und einen intensiven Austausch zur Verfügung. Alle Interessierten am Stromspeicher-Projekt "Nachtstrom 2.0" können sich direkt informieren oder anmelden unter: kem@witus.at

witus KEM Manager:in
kem@witus.at
+43 664 3502234
Die Klima- und Energie- Modellregionen KEM sind eine Initiative des Klima- und Energiefonds. Die neue KEM witus dankt ihren Partnern im Bund, dem Energieinstitut Vorarlberg, hier insbesonders Ariane Weifner als KEM-QM-Beraterin, sowie den witus-Gemeinden Schnepfau, Reuthe, Mellau, Bizau und Bezau.