KEM witus

Die Klima- und Energiemodellregion ist nun auch auf Instagram.

Schaut gerne mal rein @kem_witus

KEM witus: Gemeinsam für Klima, Energie und Lebensqualität

KEM witus: Gemeinsam für Klima, Energie und Lebensqualität

Die fünf witus-Gemeinden Bezau, Bizau, Reuthe, Mellau und Schnepfau gehen gemeinsam einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft: Die Kooperations-Kommunen sind Klima- und Energiemodellregion (KEM) – ein Programm des Klima- und Energiefonds, das Gemeinden unterstützt, gemeinsam Klimaschutz- und Energieprojekte umzusetzen.

Bereits im März 2024 wurde in allen fünf Gemeindestuben der Beschluss gefasst, eine KEM einzureichen. Nach intensiver Vorarbeit konnte der Antrag vergangenen Oktober eingereicht werden, im Februar 2025 kam die offizielle Zusage.

Damit wird ein professioneller Rahmen geschaffen, um das vielfältige Engagement der letzten Jahre weiterzuführen – gemeinsam und koordiniert. Die fünf Gemeinden haben in ihren jeweiligen Bereichen bereits viele Projekte im Bereich Energie, Mobilität und Bewusstseinsbildung umgesetzt. Jetzt wollen sie ihr Wissen und die vielfältigen Kräfte bündeln – und die witus-Region lebenswert und zukunftsorientiert gestalten.

Zehn Maßnahmen für unsere Region

Im Zentrum der KEM stehen zehn konkrete Maßnahmen, die fünf zentralen Themenfeldern zugeordnet sind:

  • Ausbau erneuerbarer Energien
  • Nachhaltige Mobilitätslösungen
  • Energieeffizienz & Vorbildwirkung der Gemeinden
  • Workshops und Aktionen für und mit Bürger:innen
  • Bewusstseinsbildung

Seit Herbst 2025 wurde mit den ersten Bürger:innen-Workshops und Informationsangeboten gestartet, um Bewusstsein zu schaffen und Beteiligung zu fördern. Die Gemeinden selbst nehmen eine Vorbildrolle ein und zeigen, wie Klimaschutz im kommunalen Alltag funktionieren kann. Um einen tieferen Einblick in die Tätigkeiten zu geben, werden in den kommenden Gemeindezeitungen jede der zehn Maßnahmen vorgestellt.

Eine Einladung an alle

Die KEM bietet die Möglichkeit, die hohe Lebensqualität in der Region zu erhalten und gleichzeitig verantwortungsvoll mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Klimaschutz ist dabei keine abstrakte Aufgabe – sondern etwas, das alle gemeinsam und vor Ort gestalten können. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist ausdrücklich erwünscht – und entscheidend für den Erfolg der KEM. Über Vorschläge, Feedback und das starke Engagement der Bevölkerung freut sich das KEM-Team unter: kem@witus.at

Rückfragehinweis:

Information zum Programm Klima- und Energie-Modellregionen

In den 124 Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) wird in 1134 Gemeinden in ganz Österreich die Energie- und Mobilitätswende vorangetrieben. Sämtliche Maßnahmen dienen dazu, den Energieverbrauch zu senken, Erneuerbare Energie auszubauen und nachhaltige Mobilitätsmodelle einzuführen sowie Bewusstseinsbildung bei regionalen Akteur:innen zu betreiben. Zentrales Element der Modellregionen sind die Modellregionsmanagerinnen und Modellregionsmanager, die gemeinsam mit Partnern vor Ort den Klimaschutz in den Gemeinden forcieren. Damit wird der ländliche Raum gestärkt, nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen, regionale Wertschöpfung angekurbelt und ein positives Zukunftsbild an die Bevölkerung vermittelt.

KEM witus: Zusammen für eine klimafitte Zukunft

Seit vergangenem Jahr steht fest: Die fünf witus-Gemeinden Bezau, Bizau, Mellau, Reuthe und Schnepfau arbeiten nun auch als Klima- und Energie-Modellregion (KEM) intensiv zusammen. Möglich macht dies unter anderem das Förderprogramm des österreichweiten Klima- und Energiefonds. Aktuell werden alle Maßnahmen, die in den fünf Gemeindevertretungen beschlossen wurden, im Detail ausgearbeitet. Kürzlich wurde vom Projektpartner Energieinstitut Vorarlberg mit Expertin Ariane Weifner eine aussagekräftige Bestandsanalyse in Sachen Klimaschutz vorgelegt.

Einige interessante Aspekte daraus: In den fünf witus-Kommunen beträgt der Anteil Erneuerbarer Energie über alle Verbraucher hinweg (Haushalte, Wirtschaft, Gemeinde-Objekte, Mobilität) derzeit schon knapp siebzig Prozent. Ein gutes Vorbild bilden dabei die Kommunen mit 92 % Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen. Bei den Haushalten liegt die Quote ebenso sehr hoch, nämlich bei knapp drei Viertel. Vor allem im Bereich der Mobilität besteht aber Aufholbedarf, denn hier sind innerhalb der fünf Gemeinden nur sechs Prozent aller Fahrzeuge elektrisch unterwegs. Um den einen oder anderen Kilometer mit dem eigenen PKW einzusparen, liegt ein Schwerpunkt bei den KEM-Maßnahmen auch auf dem Öffentlichen Verkehr. Weiters wurden Potenziale im Bereich erneuerbare Stromproduktion herausgearbeitet, womit künftig weiteres CO2 lokal eingespart werden kann.

Aus diesen fundierten Daten können nun in den zwei Umsetzungsjahren 2026 und 2027 Aktivitäten für die unterschiedlichsten Zielgruppen gesetzt werden. Die Koordination liegt bei der witus-Genossenschaft mit Geschäftsführerin Madeline Haug und KEM-Managerin Margit Hinterholzer. Aus den Gemeinden arbeiten neben dem Lenkungsausschuss (mit allen fünf Bürgermeistern und den Gemeindevertretungs-Mitgliedern Matthias Covi, Dieter Gröber, Lothar Kündig, Lukas Lässer, Jörg Übelher) auch Klaudia Dekker (Schnepfau), Christine Fetz (Reuthe), Laurenz Feurstein (Mellau), Stefan Greußing (Bizau) und Melanie Meusburger (Bezau, fehlt auf dem Foto) mit. Ideen und Vorschläge aus der Bevölkerung sind unter kem@witus.at willkommen und werden gerne aufgegriffen.

 
KEM witus
+43 664 350 22 34
kem@witus.at

KEM witus steht für Klima, Energie und Umwelt

Demnächst starten die Maßnahmen im Rahmen der neuen Klima- und Energie-Modellregion KEM witus. Als erste Veranstaltung für die Bevölkerung wird am 15. April zu einem Vortrag rund um den Boden als Lebensgrundlage geladen. Im Mittelpunkt der regional getragenen und vom Bund mitfinanzierten Organisation KEM witus stehen bis Ende 2027 zahlreiche Aktivitäten für unterschiedlichste Zielgruppen.

In ganz Österreich gibt es 130 KEM-Regionen, wo Gemeinde-übergreifend wirkungsvolle Maßnahmen für Klimaschutz, CO2-Reduktion und Erneuerbare Energie gesetzt werden. Die neue, inzwischen fünfte Vorarlberger KEM-Region hat ihren Sitz bei der witus-Genossenschaft mit Obmann Stefan Meusburger sowie Geschäftsführerin Madeline Haug und umfasst die fünf Kommunen Bezau, Bizau, Mellau, Reuthe und Schnepfau. Mit April 2026 starten nach den Vorbereitungen in den vergangenen Monaten die verschiedensten Maßnahmen, welche dann bis Ende kommenden Jahres die KEM witus-Region prägen werden.

 Die Ziele der politisch Verantwortlichen sowie der zahlreich involvierten KEM-Mitwirkenden reichen von der weiteren Steigerung des Ausbaus der Erneuerbarer Energie bis 2035 über die Reduktion von CO2 für die Verkehrswege der Bevölkerung (genannt "Modal Split") bis hin zu Bewusstseinsbildung rund um Umweltthemen, Moorschutz oder Kompostieren. Der erste Vortrag, der bei freiem Eintritt angeboten wird, dreht sich um den Boden als Lebensgrundlage. Wofür ist Boden wichtig, was leistet er für uns? Und was können wir zum Bodenschutz beitragen? Diese Fragen werden durch konkrete Beispiele, aufschlussreiche Bodenprofile und Schauobjekte von Bodenkundler Walter Fitz sowie Landschaftsplanerin Simone König beantwortet. Eingeladen sind alle Interessierten aus den witus-Gemeinden und natürlich auch darüber hinaus am Mittwoch, 15. April, 19 Uhr, im Bezauer Sicherheitszentrum. Im Anschluss an die Kurz-Referate wird vom KEM witus-Team rund um Margit Hinterholzer in Kooperation mit dem Verein "Bodenfreiheit" zu einem gemütlichen Umtrunk geladen.

 Im Laufe der kommenden Monate finden dann weitere KEM-Maßnahmen, beispielsweise in den fünf Kindergärten der witus-Gemeinden (Motto "Kleiner Daumen, große Wirkung") sowie Workshops und Veranstaltungen zur klimafreundlichen Mobilität, statt. Auch Aktivitäten im Tourismus sowie der Ausbau und die gemeinschaftliche Nutzung von umweltfreundlich produzierter Energie, unter anderem durch den Verein "Erneuerbare Energie Bregenzerwald", werden thematisiert. Die KEM-Maßnahmen werden vom Klima- und Energiefonds unterstützt und fachlich von Ariane Weifner als KEM-QM-Beraterin begleitet. Aktuelle Informationen gibts auf dem neuen Instagram-Kanal von KEM witus sowie auf www.witus.at/kem.