KEM witus steht für Klima, Energie und Umwelt

Demnächst starten die Maßnahmen im Rahmen der neuen Klima- und Energie-Modellregion KEM witus. Als erste Veranstaltung für die Bevölkerung wird am 15. April zu einem Vortrag rund um den Boden als Lebensgrundlage geladen. Im Mittelpunkt der regional getragenen und vom Bund mitfinanzierten Organisation KEM witus stehen bis Ende 2027 zahlreiche Aktivitäten für unterschiedlichste Zielgruppen.

In ganz Österreich gibt es 130 KEM-Regionen, wo Gemeinde-übergreifend wirkungsvolle Maßnahmen für Klimaschutz, CO2-Reduktion und Erneuerbare Energie gesetzt werden. Die neue, inzwischen fünfte Vorarlberger KEM-Region hat ihren Sitz bei der witus-Genossenschaft mit Obmann Stefan Meusburger sowie Geschäftsführerin Madeline Haug und umfasst die fünf Kommunen Bezau, Bizau, Mellau, Reuthe und Schnepfau. Mit April 2026 starten nach den Vorbereitungen in den vergangenen Monaten die verschiedensten Maßnahmen, welche dann bis Ende kommenden Jahres die KEM witus-Region prägen werden.

Die Ziele der politisch Verantwortlichen sowie der zahlreich involvierten KEM-Mitwirkenden reichen von der weiteren Steigerung des Ausbaus der Erneuerbarer Energie bis 2035 über die Reduktion von CO2 für die Verkehrswege der Bevölkerung (genannt "Modal Split") bis hin zu Bewusstseinsbildung rund um Umweltthemen, Moorschutz oder Kompostieren. Der erste Vortrag, der bei freiem Eintritt angeboten wird, dreht sich um den Boden als Lebensgrundlage. Wofür ist Boden wichtig, was leistet er für uns? Und was können wir zum Bodenschutz beitragen? Diese Fragen werden durch konkrete Beispiele, aufschlussreiche Bodenprofile und Schauobjekte von Bodenkundler Walter Fitz sowie Landschaftsplanerin Simone König beantwortet. Eingeladen sind alle Interessierten aus den witus-Gemeinden und natürlich auch darüber hinaus am Mittwoch, 15. April, 19 Uhr, im Bezauer Sicherheitszentrum. Im Anschluss an die Kurz-Referate wird vom KEM witus-Team rund um Margit Hinterholzer in Kooperation mit dem Verein "Bodenfreiheit" zu einem gemütlichen Umtrunk geladen.

Im Laufe der kommenden Monate finden dann weitere KEM-Maßnahmen, beispielsweise in den fünf Kindergärten der witus-Gemeinden (Motto "Kleiner Daumen, große Wirkung") sowie Workshops und Veranstaltungen zur klimafreundlichen Mobilität, statt. Auch Aktivitäten im Tourismus sowie der Ausbau und die gemeinschaftliche Nutzung von umweltfreundlich produzierter Energie, unter anderem durch den Verein "Erneuerbare Energie Bregenzerwald", werden thematisiert. Die KEM-Maßnahmen werden vom Klima- und Energiefonds unterstützt und fachlich von Ariane Weifner als KEM-QM-Beraterin begleitet. Aktuelle Informationen gibts auf dem neuen Instagram-Kanal von KEM witus sowie auf www.witus.at/kem.