SitzBänke - viel mehr als nur eine Sitzgelegenheit
Wie können sich heimische Betriebe vorteilhaft präsentieren und wie kann gleichzeitig ein Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste geschaffen werden? Diese Frage stellten sich die Handwerker und Vereine und beantworteten sieauf ihre Art, nämlich mit außergewöhnlichen Sitzobjekten.
Ortsbild- Verschönerung
"Einerseits sollen die attraktiven Möbel zur Verschönerung des Ortsbilds beitragen und andererseits den jeweiligen Betrieben als Werbeträger dienen", sagt Margit Bilgeri von der Wirtschafts- und Tourismusgemeinschaft witus. Neben einem Stuckateur, einem ortsansässigen Teppichhersteller, mehreren Tischlern sowie einem Fliesenleger beteiligten sich an der Aktion mehrere Feuerwehren, Geschäfte, private Interessensvereinigungen, die Pfadfinder, die Wasserrettung und der Krankenpflegeverein.
Starkes Zeichen
"Die SitzBänke sind ein starkes Zeichen der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Engagements in der Region", betont Mellaus Bürgermeisterin Elisabeth Wicke. "Wir hoffen, dass die Kooperation der Unternehmen, über die Gemeindegrenzen hinaus, wesentlich zum nachhaltigen Erfolg der Region beitragen wird." Die Beschriftung der Bänke wurde nach einheitlichem Konzept gestaltet und beinhaltet neben dem Hinweis auf "witus" auch den Firmennamen und die Homepageadresse des jeweiligen Betriebes bzw. Vereins. "Die kreativen Sitz- Objekte sind auch Werbung in eigener Sache und machen auf eine sympathische Art auf die Betriebe in den fünf Gemeinden aufmerksam" meint Hubert Feuerstein, der Obmann des Handwerkervereins Bizau.
62 SitzBänke
Gestartet wurde das Projekt im Sommer 2010 in Bezau. Dort galt es letzten Sommer den ersten SitzBänkle Rundweg mit 21 Kunstwerken zu entdecken. 2011 wurde das Projekt auf insgesamt 62 kreative Sitzgelegenheiten in Bezau, Bizau, Mellau, Reuthe und Schnepfau erweitert. 2012 kamen zur Sammlung noch 5 besondere Sitzgelegenheiten der Lebenshilfe Werkstätte Bezau dazu.