Projektpräsentation "ehrlich! Bregenzerwald"
Information für die Gemeindevertreter der 5 witus Gemeinden
Das Projekt Ehrlich(!) Bregenzerwald ist eine breit angelegte Lerngemeinschaft zur Regionalentwicklung die den Menschen in diesem Lebensraum dient. Wertschöpfung und Wertschätzung sind zentrale Inhalte. Die witus -Gemeinden sollen Träger des Projektes werden, es finanziell unterstützen und bringen die inhaltliche Leitung einbringen. Das Projekt soll durch Gemeindevertretungs- bzw. Gemeindevorstandsbeschlüsse in den Gemeinden breit verankert sein.
Regionale Lebensmittelspezialitäten, die unter umwelt- und tiergerechten Bedingungen produziert werden, rücken verstärkt ins Bewusstsein der Bevölkerung und Gäste. Landwirt/innen wird die Möglichkeit gegeben, auch Nischenprodukte zu produzieren, welche durch eine zu gründende oder zu nützende Organisation beworben und vertrieben werden. Der Landwirt konzentriert sich auf die Produktion. Den Verkauf und die Vermarktung führt die angesprochene Organisation durch. Den Nahversorgern, Gastronomen und Großküchen werden unkompliziert Lebensmittel zur Verfügung gestellt, die lokal produziert worden sind. Zusätzlich werden die teilnehmenden Betriebe beworben. Der Gastronom erhält Alleinstellungsmerkmale (USP), um sich auch international zu differenzieren.
Sämtliche Prozesse zwischen Produzent und Abnehmer sind vollautomatisiert und softwareunterstützt, dadurch werden die laufenden Kosten minimiert. Die Identitätsbildung geht über die Ebene Produzent und Abnehmer weit hinaus. Die Bevölkerung, Gäste, öffentliche Gebäude und das generelle Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit werden eingebunden.
Eine Marke Ehrlich(!) Bregenzerwald wird analog der Marke bregenzerwald aufgebaut und wird markenarchitektonisch umgesetzt. Basierend auf dem Grundsatz, auch den ganzen Produktionsprozess im Bregenzerwald zu belassen, bleibt die größtmögliche Wertschöpfung in der Region. Dies schont auch die Umwelt. Mit dem Ziel, weitestgehend regionale Futtermittel zu verwenden, Nischenprodukte in Kleinmengen strukturiert zu bewirtschaften, werden unrentable Fläche und Alpflächen reaktiviert, wodurch auch die Wertschätzung der Landwirtschaft gesteigert wird.
Das Projekt wurde im Vorderland als Pilotregion der Landessteuerungsgruppe konzeptioniert und bereits umgesetzt.